Geschichte

Die Gründung von RETTET DAS KIND TIROL.

Landeshauptmann Eduard Wallnöfer und Univ. Prof. Dr. Heribert Berger von der Innsbrucker Kinderklinik wollten speziell auch in Tirol Kindern in Notsituationen durch eine eigene Organisation helfen. Unbürokratisch und sofort sollte die Hilfe sein, wirksam und überlegt, sparsam und doch spürbar – und so wurde 1968 die erste Weihnachtsaktion für Bergbauernkinder durchgeführt.

Verschiedene Projekte trugen und tragen dazu bei, dass vielen Kindern auf unterschiedliche Weise geholfen wird. So ist aus kleinen Anfängen im Gründungsjahr 1967 ein Strom der Hilfsbereitschaft erschlossen worden, der vielen Kindern in Tirol Hilfe und auch Freude gebracht hat.

Finanziert wird diese Hilfe vor allem durch zahlreiche private Spender und Tiroler Firmen, sowie durch verschiedene Benefizveranstaltungen. Auch das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und RETTET DAS KIND – Österreich unterstützen die Hilfsorganisation. Eine sparsame Verwaltung macht es möglich, dass diese Spenden direkt den Betroffenen zu Gute kommen.

Im Zeichen der Hilfe – seit über 50 Jahren

Die erste Hilfeleistung von RETTET DAS KIND TIROL war der Kauf einer elektrischen Schreibmaschine, die ein Bub aus dem Elisabethinum mit dem Kopf bedienen konnte. Dies war seine einzige Kommunikationsmöglichkeit. Im selben Jahr konnten mit dem Projekt „Luzein“ behinderte Kinder therapeutische Ferien verbringen.

Mit dem Bedarf und mit dem Ansteigen der Spenden konnten verschiedene Projekte ausgebaut oder neu ins Leben gerufen werden. Derzeit umfasst das Tätigkeitsfeld von RETTET DAS KIND TIROL sechs sehr verschiedene Aktionen und zeigt, dass z. B. im Jahr 2021 in den einzelnen Projekten ca. 4.000 Kindern unterschiedliche Unterstützung geboten wurde.

Kleine Aktionen, die Großes bewirken

Hilfe kostet Geld. Für dieses Geld dankt RETTET DAS KIND TIROL den vielen Tirolerinnen und Tirolern, die RETTET DAS KIND TIROL seit über 50 Jahren unterstützen .

Die erste Tat zur „Geldbeschaffung“ folgte schon kurz nach der Gründung durch eine Straßensammlung von Schulkindern. Danach wurden 1000 Briefe handschriftlich adressiert und von einer Jugendgruppe mit Bittbriefen gefüllt.

Und immer wieder kamen neue Ideen von Menschen, die RETTET DAS KIND TIROL helfen wollten: so wurden Kinderzeichnungen, Scheiben eines Maibaumes und von Prominenten bemalte Ostereier versteigert, im Hofgarten trommelten Buben der Musikschule, es rollte ein Glücksrad und die Kugel bei „Casino on Tour“, Ski-Stars spendeten bei der Apres-Weltcup-Party, 70 Kinder von den Klangspuren „bauten einen Klangdom“, Erlöse vom Tiroler Ball in Wien und von Maturabällen kamen RETTET DAS KIND TIROL zugute, man veranstaltete Charity-Abende, Kinder kochten für uns, Veranstalter der Weihnachtsbazare schenkten ihren Erlös RETTET DAS KIND TIROL, Theaterflöhe zeigten sich als Schauspieler, ein Harley-Club spendete großzügig, und noch Vieles mehr.

Mit welcher Idee würden Sie gerne Familien in Tirol unterstützen?
RETTET DAS KIND TIROL hofft – nein: ist sicher, dass weitere Hilfe und Unterstützung durch neue Ideen bedürftigen Kindern in Tirol zugutekommt.

Jedes Jahr finden Benefizkonzerte, Aufführungen und zahlreiche andere Spendenaktionen statt. Ohne diese Veranstaltungen und unsere Spendenaufrufe wäre Hilfe in diesem Ausmaß nicht möglich. Die Zahlen verdeutlichen die Spendenfreudigkeit der Tirolerinnen und Tiroler seit 1967. Alle Spenden bleiben in Tirol.

Zahlreiche große Persönlichkeiten unterstützten und unterstützen RETTET DAS KIND TIROL. Über 10 Jahre (2002-2012) war Gregor Bloéb Botschafter und als solcher Initiator und Mitgestalter verschiedener Benefizveranstaltungen. 2012 hat er diese Funktion an Elmar Peintner (akad. Graphiker & Maler) übergeben. RETTET DAS KIND TIROL mit seinen ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern und Mitarbeiterinnen weiß, dass der Verein nur helfen kann, wenn ihm geholfen wird. So soll auch an dieser Stelle nochmals allen Spendern von großen und kleinen Geldgeschenken und allen, die ihre Fähigkeiten und Talente für die gute Sache eingebracht haben, ein herzliches Danke gesagt werden.